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Jochen Meiners
Löschzugführer
leuth@feuerwehr-nettetal.de

Markus Dellen
stellvertretender Löschzugführer
leuth@feuerwehr-nettetal.de

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Löschzug Leuth

Bild des Feuerwehrhauses Leuth
Feuerwehrhaus Leuth
Buscher Weg 5  
41334 Nettetal-Leuth
02157/6666

 

 

Löschzugführung des Löschzuges Leuth

 

Foto des Löschzugführers Jochen Meiners in Uniform Foto des stellvertretenden Löschzugführers Markus Dellen in Uniform

Löschzugführer                  stellvertretender Löschzugführer
Jochen Meiners (links)        Markus Dellen (rechts)

 

 

Wir über uns

Chronik im Zeitraffer

Fahrzeuge des Löschzuges Leuth

 

 

 

Mannschaftsfoto Löschzug Leuth

 

Wir über uns

Anfang des 20. Jahrhunderts wurde der Feuerschutz und die Brandbekämpfung in Leuth durch Nachbarschaftshilfen sichergestellt.

Aufgrund einer Vielzahl von großen Bränden in den Jahren 1902 bis 1906 wurde deutlich, dass die seit Jahrhunderten praktizierte Nachbarschaftshilfe nicht mehr ausreichte, um den Feuerschutz sicherzustellen. Ein weiterer Grund, sich Gedanken über den Feuerschutz in Leuth zu machen, lag darin, dass die Gemeinde 1907 einen Gasliefervertrag mit der Stadt Kaldenkirchen über 12 Jahre abschloss.

Am 15.9.1907 brannten dann die ersten Gaslaternen im Ort.

Ob schließlich die Großbrände, der Gasliefervertrag oder das Drängen von Amtsbürgermeister Färvers, damals zuständig für das Amt Hinsbeck-Leuth, für die Gründung der Freiwilligen Feuerwehr ausschlaggebend war, konnte bis dato nicht abschließend geklärt werden. Die Feuerwehr Leuth wurde somit am 25.8.1907 gegründet.

Die erste Übung der neu gegründeten Feuerwehr Leuth fand dann  am 28.3.1908 auf dem Schulhof statt. Als kritischer Beobachter waren der Vorstand der Hinsbecker Feuerwehr sowie Amtsbürgermeister Färvers und Ortsvorsteher Franz Dückers anwesend. Die Chronik der Wehr berichtet über ein wohlgelungenes Treffen, welches mit einem „Hoch“ auf den obersten deutschen Wehrmann, Kaiser Wilhelm II. endete.

In den ersten Jahren nach der Gründung beschränkte sich das Feuerwehrwesen auf das Einsatzgeschehen. Ein Übungs- und Ausbildungsbetrieb fand anscheinend nicht statt. Man traf sich jedoch regelmäßig zu Versammlungen, Kameradschaftsabenden und zu anderen kameradschaftlichen Unternehmungen, wie Familienausflüge oder Teilnahme an der Herbstkirmes.

In den 20er Jahren wurden dann bei der Wehr regelmäßige Ausbildungs- und Übungsveranstaltungen durchgeführt. Fast jeden Monat fand eine Front-, Geräte- oder Steigerübung statt. Sehr häufig wurde auch das Fußexerzieren trainiert.

Da die Mehrzahl der Feuerwehrleute selbstständige Landwirte, Schreiner oder Schmiede waren, fanden die Übungen meistens um 4 Uhr morgens statt. Die Uniformen und die Feuerwehrdienstgrade dieser Zeit wurden sehr an die Uniformen des Militärs angepasst. Die Alarmierung erfolgte zunächst mittels Brandhörnern, ab 1935 durch die ersten Alarmsirenen, die im Rahmen des Luftschutzes installiert wurden.

Nachdem die jugendlichen Feuerwehrmänner mit 16 und 17 Jahren zum Kriegsdienst einberufen wurden, bestand die Leuther Feuerwehr in den Jahren 1942 bis 1945 ausnahmslos aus älteren Kameraden, zumeist Handwerkern und Bauern.

Nach Kriegsende, in den Jahren von 1945 bis 1951, war ein Feuerwehrdienst aus Mangel an Gerätschaften nur bedingt  möglich. Man traf sich meist nur hin und wieder zu Besprechungen und kleineren Übungseinheiten. Ende 1951 wurden erstmalig wieder Anschaffungen für die Feuerwehr Leuth getätigt, die sich in den kommenden Jahren immer mehr entwickelten.

Der Übungs- und Ausbildungsbetrieb der Feuerwehr Leuth veränderte sich in den 60er Jahren mit den steigenden Anforderungen immer mehr.

Begriffe wie Öleinsätze, Atemschutz und Hydrantenkontrollen tauchen 1967 erstmals in den Protokollbüchern der Feuerwehr Leuth auf.

Der Personalbestand Ende der 60er lag bei 23 aktiven Kameraden und 6 Kameraden der Altersabteilung. Die Höhepunkte der 60er Jahre waren die Anschaffung eines neuen Tanklöschfahrzeuges. Ein wichtiger Meilenstein in der Weiterentwicklung der Freiwilligen Feuerwehr Leuth war das neue Gerätehaus am Buscherweg, welches auch noch heute dort vorzufinden ist.

Im Rahmen der Neugliederung erfolgte zum 1.1.1970 der Zusammenschluss der Städte und Gemeinden Breyell, Hinsbeck, Kaldenkirchen, Leuth und Lobberich zur Stadt Nettetal. Die in den einzelnen Gemeinden über viele 100 Jahre praktizierte Selbstständigkeit und Selbstverwaltung musste zu Gunsten der neuen, mittleren kreisangehörigen Stadt Nettetal aufgegeben werden.

In Leuth wurde Paul Klaas (nach der kommunalen Neugliederung) am 1.2.1970 zum neuen Löschzugführer gewählt.

Durch den Zusammenschluss der Wehren bestand nun die Möglichkeit, neben den Normalaufgaben im Bereich der Brandbekämpfung spezielle Aufgabenbereiche innerhalb der Löschzüge zu verteilen.  Der Löschzug Leuth ist seit diesem Zeitpunkt an hauptsächlich für den Bereich Waldbrandbekämpfung und Waldstreifendienst zuständig.

Ein absolutes Highlight für den Löschzug Leuth war das 1978. Die ARD dreht in Leuth den Film „Franz wird Feuerwehrmann“. Der Film beschäftigte sich mit der Aufnahme und der Ausbildung des Feuerwehrmannanwärters Franz Thönissen in der Feuerwehr Leuth. In 284 Drehstunden entstand ein Film, der neben Übungs- und Einsatzgeschehen auch das dörfliche Leben und die landschaftlichen Reize der Leuther Umgebung wiederspiegelte.

Wichtige Zusatzausrüstungen wie die Schlauchbrücke mit einer Durchfahrtshöhe von 4,00 Metern und der Wasserringmonitor (Wasserwerfer) für den speziellen Aufgabenbereich in der Waldbrandbekämpfung die optimalen Ergänzungen.

Neben den Fahrzeuganschaffungen hat die Feuerwehr Leuth es in den letzten 25 Jahren auch geschafft, die feuerwehrtechnische Ausrüstung auf den Fahrzeugen kontinuierlich zu erneuern und zu modernisieren.

Verkehrsunfälle, Beseitigung auslaufender Betriebsstoffe, umgestürzte Bäume, Sturmschäden, aber auch Gefahrguteinsätze beschäftigen die Feuerwehr Leuth immer mehr.

Durch das gesteigerte Verkehrsaufkommen auf der A 61 und der B 221, aber auch durch die häufiger auftretenden Sturmschäden (zum Beispiel Orkan Kyrill im Januar 2007), wurde gezielt in diese Bereiche investiert.

In Leuth sind derzeit 17 Atemschutzgeräteträger ausgebildet.

Fast jeder Leuther Feuerwehrmann besitzt mittlerweile einen Funkmeldeempfänger.

Der Personalbestand des Löschzuges Leuth ist in den letzten Jahren dünner geworden.

Viele Feuerwehrkameraden mussten altersbedingt in die Ehrenabteilung überstellt werden. Einige Feuerwehrkameraden fanden in Leuth keine Wohnung und waren gezwungen, in andere Stadtteile umzuziehen und in die dortige Feuerwehr einzutreten.

So verfügt die Feuerwehr Leuth derzeit über 28 Aktive,11 Passive und 3 Kameraden der Jugendfeuerwehr.

 

Chronik im Zeitraffer

Leuther Löschzugführer in den Jahren 1907 bis heute

1907 - 1923  Minten Laurenz

1924 - 1967  Nelihsen Franz

1967 - 1970  Holterbosch Heinz

1970 - 1984  Klaas Paul

1984 - 2006  Schwan Hans-Georg

2006 -           Meiners Jochen

 

stellvertretender Löschzugführer

Holterbosch Paul ab dem 24.05.1936 Löschzugführer des Löschzuges III (Leuth)

in der Amtsfeuerwehr Kaldenkirchen

und ab 1954 - 1967 stellvertretender Wehrleiter in Leuth

 

1968 - 1969  Janßen Heiner

1969 - 1970  Klaas Paul

1970 - 1972  Janßen Heiner

1972 - 1985  Jansen Hubert

1985 - 2000  Wefers Matthias

2000 - 2004  Schönbrodt Lutz

2004 - 2006  Meiners Jochen

2006 - 2009  Schwan Diethard

2009 -           Dellen Markus

 

Fahrzeuge des Löschzuges Leuth

Tanklöschfahrzeug 20-40 Sonderlöschfahrzeug

Tanklöschfahrzeug 20-40 Sonderlöschfahrzeug

Tanklöschfahrzeug 20-40 Sonderlöschfahrzeug

Tanklöschfahrzeug 20-40 Sonderlöschfahrzeug

 

Tanklöschfahrzeug 20/40 Sonderlöschfahrzeug (TLF 20/40 SL)

Allgemeine Beschreibung

Fahrgestell: Mercedes  Aufbau: Ziegler

Das Tanklöschfahrzeug 20/40 Sonderlöschfahrzeug (TLF 20/40 SL), fährt bei herkömmlichen Brandeinsätzen als Erstangriffsfahrzeug. Das TLF 20/40 SL verfügt über einen Löschwasserbehälter mit einem Fassungsvermögen von 4.000 Litern, einen Schaummitteltank von 200 Litern, einen 6kg Pulverlöscher, einem Highpress-Löscher, einem Fettbrandlöscher und einem CO²-Löscher. Seine fest eingebaute Feuerlöschkreiselpumpe hat eine Nennförderleistung von 2.400 Litern pro Minute bei 10 bar Ausgangsdruck. Seine feuerwehrtechnische Beladung zur Brandbekämpfung ähnelt stark der eines Löschgruppenfahrzeugs und umfasst auch zwei Atemschutzgeräte im Fahrzeugraum, die bereits während der Anfahrt angelegt werden können. Das Fahrzeug hat eine zulässige Gesamtmasse von 16 Tonnen und Allradantrieb. Es wird oft zur Waldbrandbekämpfung eingesetzt. Besondere Highlights der feuerwehrtechnischen Ausrüstung sind der Dachmonitor (festinstallierter Wasserwerfer auf dem Fahrzeugdach) und die schwere Schmutzwasserpumpe mit einer Förderleistung von 2.300 Liter Schmutzwasser pro Minute.

 

Löschgruppenfahrzeug 10/6  

Löschgruppenfahrzeug 10/6

Löschgruppenfahrzeug 10/6  

Löschgruppenfahrzeug 10/6

Löschgruppenfahrzeug 10/6 (Lf 10/6)

Allgemeine Beschreibung

Fahrgestell: MAN TGL 8/18  Aufbau: Schlingmann

Seine Ausrüstung umfasst einen Wassertank von 1000 Litern Inhalt und sowie einen Vorrat von 120 Liter Schaummittel. Im Fahrzeugheck befindet sich eine Feuerlöschkreiselpumpe mit einer Förderleistung von minütlich mindestens 1000 Liter Wasser bei einem Ausgangsdruck von 10 bar. Weiterhin führt es eine vierteilige Steckleiter und die übliche Beladung zur Brandbekämpfung und Menschenrettung mit. Hinzu kommt noch eine umfangreiche Ausrüstung zur technischen Hilfeleistung, zu der unter anderem ein Rettungsspreizer, eine Rettungsschere, ein Rettungszylinder, ein Stromerzeuger, umfangreiche Beleuchtungsgeräte sowie eine Motorsäge und eine Tauchpumpe gehören.